Das Leben, Chilis - und welcher Rest?

Das Blog von hjb

Hier geht es hauptsächlich um Chilis. Sollte aus Versehen mal ein anderes Thema dazwischen kommen, hilft die Übersicht rechts vielleicht weiter.

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So, 25. Mai 2014

Feinstaub-Alarm!

Gestern habe ich die verbliebenen Chilis von letztem Jahr zu Pulver verarbeitet. Im Gegensatz zu früheren Jahren habe ich die Kerne so weit wie möglich entfernt, da sie keinen Geschmack und keine Schärfe beitragen, dafür aber Öl und andere Sachen, die man nicht braucht.

Zum Mahlen verwendete ich den Blender meiner Küchenmaschine, was genauso feines Pulver ergibt wie die Kaffeemühle, aber weniger Aufwand ist. Durch die fehlenden Kerne entstanden reine, leuchtend farbige, sehr feine Pulver.

Jede Sorte habe ich separat verarbeitet, so waren am Ende 26 Gläser gefüllt. Zwei weitere Sorten waren in so kleiner Menge vorhanden, dass ich sie zu einem 2013er-Pulver gemischt habe.

Da die Ernte 2013 nicht groß war, waren die verbliebenen Mengen an Chilis nicht riesig. So habe ich von vielen Sorten nur 20-30 ml. Knapp 100 ml sind es bei einem Rocoto, etwas weniger bei Bhut und Bih Jolokia. Nur vier Sorten haben eine andere Farbe als Rot, was aber auch daran lag, dass Scotch Bonnet Chocolate Long und Madame Jeannette nicht so wurden, wie erwartet. Gelb sind nur Yellow Bumpy, Limon und Cabesa de Lagarta. Dazu kommt der Habanero Orange.

Ich habe mit Geruchs- und Geschmackstests begonnen, wobei sich die ersten Annuum-Sorten als überraschend scharf herausstellten. Sie brennen teils deutlich länger nach als Bhut Jolokia, aber das werde ich nochmal prüfen. Am interessantesten war bis jetzt Yellow Bumpy, der einen würzigen, Habanero-artigen Geruch und einen extrem süßen Geschmack hat.